
Ich kann dort hingehen, wo niemand sonst hingehen kann.
Das waren jene Worte, die ich mit ins Outback genommen und sie mir auch immer und immer wieder vor Augen gefuehrt habe. Nach 10 Tagen ohne Handynetz, ohne Fernseher, ohne Internet, ohne Strassenlaerm und umhuellt von einer unbeschreiblichen Natur bin ich wirklich weit gegangen. Mit jedem gefahrenen Kilometer und jedem noch so verschwitzten Schritt ueber unebenes Gelaende, gelang ich ein kleines Stueck tiefer in das, was ich so gerne noch besser kennen lernen wollte. Mich selbst!
Diese Reise war nicht einfach nur eine gute Gelegenheit mal Australien zu erleben, wie es im Bilderbuch steht, sondern auch eine Moeglichkeit Abstand zu nehmen, von jenem Stress der uns umhuellt in einer Welt voll mit Klimasorgen und ueberfuellten Bussen.
Nach finalen 9000 zurueckgelegten Kilometern und unzaehligen Stunden des Staunens, des unbegreiflich schoenen Gefuehls der Ueberwaeltigung und den ruhigen Minuten bin ich nun zurueck in der Welt des anonymen Massenkonsums. Es tut gut erholt und mit neuen Augen in dieses Stueck Leben zurueckzukehren. Man fuehlt sich gestaerkt und gut vorbereitet fuer den Alltag. Mit neuen Augen und vielen Erlebnissen gewinne ich nun ein Laecheln mehr fuer meine Umwelt jeden Morgen, jeden Abend und all die stickenden Zugmomente zwischendurch.

Das Abenteuer Sydney-Outback und zurueck ist kaum in Worte zu fassen. Meine Erlebnisse sind auf den Bildern festgehalten. Ich brauche nicht grossartig zu beschreiben, was ihr seht. Beschreiben moechte ich das Abenteuer jedoch trotzdem. Und dank eines Kartengrusses aus Deutschland habe ich heute die richtigen Worte dafuer gefunden: „Nichts gibt uns mehr Kraft als ein kurzer Augenblick des Innehaltens, ein Moment der Stille, in dem wir uns wieder mit uns selbst verbinden.“
So reichen 10 Tage und einige Kilometer schon recht gut aus um Stille zu geniessen und innezuhalten. Lernt man dabei noch viele nette Menschen kennen, besteigt ganz nebenbei den Kings Canyon, beklettert die beruehmten Devils Marbles, fruehstueckt bei Sonnenaufgang am Uluru, kaempft sich durch zu den Wasserfaellen des Kakadu Nationalparks und entspannt in kuehlen Wasserloechern gesaeumt mit einer Pracht von tropischen Baeumen, so kann man vielleicht schon sagen, dass jeder selbst fuer sich dort war, wo niemand sonst hingelangen kann… . Und so kann ich vielleicht sogar sagen, dass sich mein Wunsch mit dem Abenteuer Australien ueber jene Reise mehr als nur erfuellt habe.
Es war ein fantastisches Erlebnis. Die Bilder (es folgen die naechsten Tage immer noch mehr, sind so viele)sollten fuer sich sprechen und dieser Artikel eine kleine Idee davon vermitteln, wie sich solche Erfahrungen auf einen auswirken koennen.
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Nun heisst es vorbereiten auf Neuseeland und ein paar Tage arbeiten. Mein Geld verdiene ich vorerst wieder bei Victorias Basement. Mittlerweile aber eher als Verkaeufer, anstatt Fahrer. Finanziell muss ich mich etwas erholen. Deswegen wundert euch bite nicht ueber unbeantwortete SMS in den kommenden Tagen. Ich werde meine abgelaufene Karte vor naechster Woche nicht aufladen. Desweiteren stehen ein Umzug an und einige neue Ideen verbunden mit meinem Abenteuer. Lasst euch also ueberraschen und freut euch auf weitere Artikel.
Bevor ich nun aber gehe, moechte ich Papa noch ganz wundervolle und abenteuerliche, wenn auch herbstlich kuehle, Geburtstagsglueckwuensche senden! Alles Gute Papa!!!











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