Endlich ist es soweit. Endlich gehe ich auf jene Reise, die ich seit nun ungefaehr schon zwei Jahren plane und ansteuere. Endlich sehe ich genau das in Australien, was auf so vielen Postkarten unerreichbar erscheint. Ich breche aus aus der medialen Kunstwelt des 21. Jahrhunderts und lasse mich fallen in das Traumpfadenladen der Aboriginies, wo es gluecklicherweise bis heute noch kein Handynetz hingeschafft hat und wo die Milchstrasse den kalten roten Wuestenboden erhellt, als haette man extra fuer diesen Abenteuerfilm einige Scheinwerfer am Himmel montiert.
Ich moechte gar nicht viel schreiben. Nur, dass ich die naechsten Tage unerreichbar sein werde, dass mein Handy ausgeschaltet bleibt und das Internet fuer mich ein Fremdwort wird. Telefonzellen wird es selbstverstaendlich auch nicht geben und so habe ich endlich einmal die Moeglichkeit mein Leben hinter mir zu lassen und einfach nur so zu sein, wie die aufgehende Sonne es am morgen, im Freien erwachend, von mir verlangt.
Schlafen werde ich die naechsten 10 bis 11 Tage unter dem Sternenhimmel Australiens mit speziellen Schlafsaecken und ist die Reise vorbei habe ich ungefaehr 3000 bis 3500 Kilometer Outback hinter mich gebracht. Morgen frueh um 9.55 am fliegt meine kleine Qantas Propellermaschine fuer sechs Stunden nach Alice Springs, wo ich dann endlich meine Reise beginnen werde. Zurueck bin ich dann, wenn hier auf der Seite „Ich bin zurueck“ erscheint… Ihr werdet es also nicht verpassen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich jetzt einmal auch sehr gerne von Browsern und kaputten Maeusen, wie es sie in den Internetcafes zu genuege gibt. Lasse die Hektik des Alltags hinter mir und hoffe das Erlebnis meines Lebens zu haben.
Auf Wiedersehen!
PS: Ich finde zu meiner Reise passt ein Zitat von „Soul Asylum- Runaway Train“ ganz gut… ![]()
…I can go where no one else can go...
(Ich kann dorthingehen, wo niemand sonst hingehen kann)











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